vendredi 13 novembre 2009

Hermann Hesse-Im Nebel

*Calw 02.07.1877
+Montagnola 09.08.1962
Recueil: Sämtliche Gedichte/poèmes





Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
kein Baum sieht den andern,
jeder ist allein.

Voll von Freuden war mir die Welt,
als noch mein Leben licht war,
nun, da der Nebel fällt,
ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
der nicht das Dunkel kennt,
das unentrinnbar und leise
von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
jeder ist allein.

Ce poème a été proposé en commentaire par Martine.

1 commentaire:

David a dit…

Proposition d'un poeme de Goethe sur une essence aux mille vertus

Dieses Baums Blatt, der von Osten

Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut,

Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?

Solche Frage zu erwiedern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?

Manuscrit Original : http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b6/Goethe_Ginkgo_Biloba.jpg